Hier ist das Tagebuch unserer Jugendfreizeit „Adventurewandern“!
Die Gruppe befand sich auf einer Wanderfreizeit inmitten des Schwarzwaldes im Kinzigtal. Und dort erlebten die 12 Jugendlichen und vier Teamer so einiges.
Hier sind die Berichte, die die Jugendlichen täglich selbst verfassten.
Übrigens Ironie könnte im Subtext mitklingen…
Nach einer kurzen und anstrengenden Nacht fiel es uns an diesem Morgen besonders schwer aufzustehen. Als die Teamer es doch endlich schafften uns mit einem „wundervollem“ Topfkonzert aus den Schlafsäcken zu quälen, frühstückten wir ein letztes Mal gemeinsam. Natürlich räumte die ganze Gruppe danach ohne zu Murren und blitzeblank auf, sodass gegen 11Uhr die größte Arbeit erledigt war und wir unsere letzte gemeinsame Runde feierten. Damit war die Freizeit offiziell beendet (nach Fabian). Anschließend gab es nur noch eine kurze Busfahrt undnun sitzten wir in einer Bahn, die Gedanken bei unseren weichen Betten und bei der nächsten warmen Dusche.
Isabella / Carina
Folgt noch von den Teamern.
Nachdem wir „mal wieder“ zu früh aufstehen mussten, gab es auch irgendwann Frühstück. Nach dem Frühstück half irgendjemand beim Küchendienst mit, weil Fabian den Plan nicht raffte. Wir fuhren „ohne Fahrscheine“ zum Tierparkt und wurden von sehr hungrigen Ziegen begrüßt. Nachdem wir total vollgesabbert und die Ziegen satt waren, gingen wir im Freibad duschen. Als wir „zu Hause“ waren durften ein paar von uns anfangen das Essen zu richten, den Tisch zu decken usw. Natürlich half Timo beim kochen, da er der einzigste Teamer ist, der kochen kann. Nach dem Essen haben wir „Wetten Dass“ gespielt. Das ging dann auch bis Mitternacht.
Yannik
Nach dem nächsten Kuchen (improvisiert) gab’s am Morgen dann einen richtigen Kuchen von Imke, den sie ohne Rezept und Eier für Hannah gebacken hatte. Den weiteren Vormittag verbrachten wir auf einer Wiese an der Enz, wo wir auf Stefan und Timo warteten. Diese mussten nämlich die Kanus und Schwimmwesten holen. Als Unterstützung kam Stefans Schwester Katrin mit. Nach einer endlos zu scheinenden Zeit kamen endlich Stefan und Timo und unsere Kanutour auf der Enz konnte beginnen. Während Timo so einige Kanus rettete, begnügte sich Stefan damit alle nass zu spritzen. Viele nahmen auch ein freiwilliges oder auch ein unfreiwilliges Bad in der nicht gerade so sauberen Enz. Als wir ins Naturschutzgebiet paddelten kam die schönste Landschaft. Nach ca. 5h kamen wir müde und erschöpft an. Wir schoben unsere Kanus an Land und Imke, Katrin, Stefan und Fabian transportierten alles auf den Hänger. Timo kutschierte die Truppe ins Schwimmbad wo wir dann im Eiltempo duschten. Da einige keine frische Kleidung dabei hatten und die nasse nicht wieder anziehen wollten (verständlich), lief dieser Teil in Bikini und Handtüchern zum Gemeindehaus zurück. Nach dem Abendessen verdrückten wir uns fast alle nach draußen um dort Hannahs Geburtstag bis in den Morgengrauen zu feiern. Bis auf eine Begegnung mit einem „Cola-Dieb“ verlief alles gut. So war auch dieser Tag geschafft und der neue konnte beginnen.
Max / Clara / Sophie
Wie jeden Morgen wurden wir vom Fabian mit der Gitarre geweckt. Wir frühstückten und danach mussten wir das schöne Gemeindehaus in Hausach räumen. Nachdem alles im Bus war, scheuchten uns unsere Teamer einen Berg hinauf um eine alte Ruine zu besichtigen. Wir hatten eine tolle Aussicht. Beim Abstieg gingen wir noch zu einem Kneippbecken. Das Wasser war eiskalt, doch trotz eingefrorenen Füßen hatten wir unseren Spaß. Bevor wir den Abstieg fortsetzten, machten wir noch 2 Vertrauenspiele, die auch sehr gut klappten. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir fuhren nach Karlsruhe und von dort aus machten wir uns auf den Weg nach Mühlacker. Im Zug hörten wir Mp3-Player, dösten vor uns hin und genossen unsere Süßigkeiten. In Karlsruhe wollten wir einen Abstecher zu McDonalds machen, doch unsere Teamer waren ohne einen Grund zu nennen dagegen. In Mühlacker angekommen, bemerkte Stefan schnell, dass er seinen Rucksack im Zug liegen gelassen hatte. Der Rucksack war nun auf dem Weg nach Stuttgart. Auf dem Weg zum Gemeindehaus besorgte uns Fabian noch Eis. Timo kam auf die brilliante Idee abends noch zu grillen. Im Gemeindehaus angekommen, richteten wir uns schnell ein und suchten Stöcke fürs Stockbrot. Dabei mussten viele Bäume und zwei Küchenmesser dran glauben. Völlig eingesaut und verschwitzt duschten wir uns gegenseitig mit Wasserflaschen, Shampoo und Duschgel. Das Grillen und das Stockbrot schmeckten lecker. Nach dem Essen setzten wir uns noch raus und redeten. Kurz vor Zwölf fingen wir an einen Geburtstagskuchen für Hannah aus Mars und Bonbons zu improvisieren. Pünktlich um 12 sangen wir für Hannah Happy Birthday und brachten ihr den „Kuchen“ raus. Hannah freute sich total und früher oder später gingen wir alle ins Bett.
Jenny / Saskia
Mit den sanften Klängen einer Gitarre weckte uns Fabian. Nach einer tollen Andacht von Samuel und Saskia gab es Frühstück. Dann starteten wir um die luftigen Höhen des Kletterparks zu erleben. Nach einer kurzen Einführung durften wir entweder an einem Stein-Turm, an dem wir uns gegenseitig sicherten, oder an einem riesigen Selbstsicherungsparcour in 12m Höhe klettern. Alle waren begeistert, da der Park total cool war. Nur ein kleiner Zwischenfall trübte die Stimmung. Samuel bekam plötzlich schreckliches Kopfweh und musste zum Arzt. Abends duschten wir noch im Schwimmbad unter einer eiskalten Dusche. Nach dem Arztbesuch kam heraus, dass Samuel nur einen grippalen Infekt hatte.
Im Großen und Ganzen denken wir, dass der Tag die Gruppe gestärkt und zusammen geführt hat.
Carina / Hannah
Nach einer relativ kurzen Nacht wurden wir schon um 5.45 Uhr geweckt. Da es noch etwas düster und kalt war, erbarmten sich die Teamer und fuhren uns mit dem Bus in den ca. 3 km entfernten Bauernhof. In kleinen Gruppen durften wir dem Bauer zusehen, wie er die Kühe mit der Melkmaschine molk. Leider durften wir nicht melken. Wir frühstückten auf der Terrasse des Bauern und tranken ganz frische Milch. Dabei hatten wir einen wunderschönen Blick auf den herrlichen und morgendlichen Schwarzwald. Auf dem Heimweg alberten die Jungs, trotz Müdigkeit, mal wieder rum. Alle waren erleichtert als wir das Gemeindehaus erreichten. Dort ließ sich die Hälfte auf den Isomatten nieder und schlief während die andere Hälfte Hausach unsicher machte. Den Nachmittag verbrachten wir in dem nahegelegen Freibad. Die meisten spielten Beachvolleyball oder tunkten sich im Wasser. Manche zogen es vor auf der Wiese zu relaxen oder zu singen.
Am Abend vertrieben wir uns die Zeit mit lustigen Gruppenspielen. Das war ein sehr entspannter Tag.
Clara / Sophie
Lautes Orgelgepfeife riss uns unsanft aus dem Schlaf, schon fünf Minuten später drückten wir die Kirchenbank und wurden mit Geschichten aus dem Lukas Evangelium wachgerüttelt. Danach ging es weiter zum Frühstück und von dort aus in den Innenhof des Gemeindehauses, in dem wir eine halbe Stunde um die Mannschaften diskutierten für die bevorstehende GPS Tour. Dabei lief man in vierer Teams zu verschiedenen Koordinaten und schließlich zu unserer nächsten Unterkunft. Die GPS Tour war leicht unorganisiert (Fabian und Stefan *hüstel*) und die Teamer, Fabian und Timo, die an den Kordinaten warten sollten waren meist 10-15 Minutetn zu spät. Diese Minuten konnten wir in der Gluthitze warten. Als wir aber schließlich dann am nächsten Gemeindehaus ankamen trafen wir auf Imke und Stefan die dort warteten. Fabian und Timo kamen wenig später mit allem Gepäck und dann ging es ins Schwimmbad! Die Erlösung. Die Idee stammte natürlich von den tollen Teamern, die erste tolle an diesem Tag. Doch die zweite kam so gleich. Fabian und Stefan die beiden „Lieblings Teamer“ blieben da und machten Lasagne. Am Ende guckten wir noch einen Film und dann schliefen alle.
Max / Lukas
Schon fürh morgens weckten uns ein paar neugierige Kühe und die Melkmaschiene unsanft aus einer pieksigen Nacht im Heu. Klar gesagt: um 7.00 Uhrwar die Nacht für uns zu Ende. Trotz anhaltendem Schlafmangel bemühten sich früher oder später alle an den Frühstückstisch. Mit nur 4 Messern und 4 Brettchen genossen wir in früher Morgensonne das Frühstück. Dazu schenkte uns die nette Bäuerin Marmalade und frische Milch von glücklichen Kühen. Nach einerkurzen interesanten Führung durch den Bauernhof, traten wir auch schon den Abstieg zum Freibad an. Nicht zuvergessen: das Spülimysterium. Stefan wollte die Spüliflasche nicht zum Müll bringen und fand in Isabella eine unfreiweillige Helferin. Alle freuten sich auf eine entspannte Zeit im Freibad vor allem auf die Duschen. Im Endefekt hatten wir jedoch nur eine halbe Stunde fürs plantshen und duschen. Im Zug erfuhren wir, dass wir nur 1 Station fahren würden und danach noch etwas 40min laufen. An den Vogtsbauernhöfen angekommen, hatten wir am liebsten gerade wieder geduscht. Die Vogsbäuernhöfe gefieln uns sehr gut. Vor allem weil wir Bekanntschaft mit den 4 Schafen „linke Socke“, „rechte Socke“, „Schal“ und „B….“ machten. Alle befürchteten danach erneut viele Kilometer zum näschten Gemeindehaus laufen zu müssen Am Ende des Tages erbarmten sich jedoch Imke und Timo und brachten Stefan dazu uns mit dem Bius zu shutteln. Erschöpft aber glücklich kamen wir letzenendes in Wolfach an. Nach einem ausgiebigen Essen das leider von Timo, Stefan und Fabian etwas zu pikant gewürzt wurde, liesen wir den Abend mit einem lustigen Spiel ausklingen.
Samuel / Saskia
Nachdem wir in dieser ersten Nacht natürlich sehr wenig geschlafen hatten, nach einer Nachtaktion die uns ins Krankenhaus führte. (Max hatte einen Grippalen-Infekt). Wurden wir schon um 6:00 Uhr von den Schlägen von Hammern auf Metall geweckt (Bauarbeiter arbeiteten in dem Haus nebenan). Müde, ausgelaugt und hungrig liefen wir meilenweit (Frühstück + 5km). Einige sprangen in den eiskalten Fluss und probierten gegen den Strom zu schwimmen (bei 30° kühlten wir uns ab).
Am Ende eines Klettersteges auf den Berg stiegen wir hinab in die tiefen des Berges und lernten den Berggeist kennen (Teerstraße, Bergkerle, Gruselgeschichte). Der nächste Anstieg erfolgte gleich danach, nachdem es Schwierigkeiten mit schwerwiegenden Folgen gab. (Schnick Schnack Schnuck an der Kreuzung um den Weg spielen). Bachübergänge da ein Teamer mal wieder keine Ahnung hatte wo sie hinlaufen sollten. Wasserschlacht auf dem Fußballfeld. Endlich waren wir Abends um 10:00 völlig übermüdet und ferig auf dem Bauernhof an. Da wir völlig abgeschnürt von der Zivilisation waren legten wir uns früh im Heuboden schlafen (kein Handyempfang, auf dem Berg, um 11:00 schlafen).
Jan-Micha, Jenny, Carina, Hannah
Um 9 Uhr trifft sich eine Gruppe von 12 verschlafenen Jugendlichen am Südausgang des Karlsruher Hauptbahnhofes. Mit dabei: vier chaotische Teamer, von denen Stefan natürlich seinen Schlafsack vergessen hatte. Jeder weiß ja, dass man mit zunehmendem Alter vergesslicher wird. 28 Jahre ist ein hohes Alter…
Danach kam die Kennenlernphase, die ein diverser Fabian mit idyllischen und schönen Panoramawegen über‘brückte‘. Das bedeutet für ihn, seine Gruppe neben der Straßenleitplanke über eine Brücke zu führen, um am Ende doch zu der Erkentnis zu kommen, das der ursprüngliche Weg doch der beste wäre und wir zurücklaufen mussten. Doch nicht alle Teamer waren so unkoordiniert wie diese beiden. Da gibt es noch Imke, die sozusagen ein Vorbild in Person ist. Diese zeigte uns mit entschlossener Miene doch endlich den richtigen Weg. Schließlich liefen wir über 5km bis wir dann auch noch Bekanntschaft mit unserem letzten Teamer, Timo machten, der uns gleich mit seiner fröhlichen Art beglückte. Nun war der Großteil des Masterplans vorbei und die meisten lehnten sich entspannt zurück. Zum Ausklang des Tages gab es noch Abendessen (Maultaschen) ein Spiel und nicht zu vergessen, die traditionelle Andacht.
Zur Verwunderung der Teamer legten sich die letzten schon um halb zwei schlafen.
Fazit:
Ein ereignisreicher Tag für jedermann, der nicht von mehr Spontaneität übertroffen werden konnte. Wir freuen uns persönlich schon auf die weitere Zeit die wir zusammen verbringen dürfen.
Hannah & Isabella
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